Die EU im Ringen um die Vormacht in Nordafrika – Die Rolle Algeriens
L’UE dans la lutte pour la suprématie en Afrique du Nord – Le rôle de l’Algérie (5-57-26)
Dienstag: 21.04.2026
Zeit: 19.00h
Ort: Gustav-Stresemann-Institut e.V.
Europäische Tagungs- und Bildungsstätte Bonn
Langer Grabenweg 68, 53175 Bonn-Bad Godesberg
Deutschland und die EU erleben derzeit, dass viele Länder des Südens nicht länger bereit sind, den Vorgaben des Westens zu folgen. Das zeigt sich deutlich auch bei den unmittelbaren Nachbarn, den Staaten des Maghreb. Diese nordafrikanischen Länder treten immer selbstbewusster auf. Zum Vorwurf, der Westen habe für sie an Vertrauen und Glaubwürdigkeit verloren, kommt hinzu, dass sich China, Russland und Indien sowie regionale Mächte verstärkt in der Region engagieren.
Für den Umgang mit den Staaten der Region muss Europa deshalb neue Strategien entwickeln.
Algerien als größtes und mächtigstes Land im Maghreb, ein Land, zu dem Deutschland lange Zeit besondere Beziehungen pflegte, wird auch in Zukunft eine besondere Rolle für die deutschen und europäischen Beziehungen zum Maghreb spielen. Die Deutsch-Maghrebinische Gesellschaft und das Gustav-Stresemann-Institut laden dazu ein, diese neue wichtige außenpolitische Konstellation und insbesondere die Rolle Algeriens im Rahmen einer Podiumsdiskussion zu analysieren und zu diskutieren.
Keynote
Die EU im Ringen um die Vormacht in Nordafrika –
Die Rolle Algeriens
- Dr. Rachid Ouaissa, Philipps-Universität Marburg, deutscher Direktor des Merian Center for Advanced Studies in the Maghreb (MECAM) Tunis.
Podium
- Dr. Rachid Ouaissa, Marburg/Tunis
- Akram Kharief, Journalist, z. Zt Tunis
- Frau Judit F. Goldstein. Referatsleiterin Maghreb, Auswärtiges Amt
- NN; Vertreter/in der EU aus Brüssel
Moderation
- Birgit Kemmerling, BICC
- Carina Yıldırım-Schlüsing, BICC
- Anschließend Diskussion mit dem Publikum in Präsenz und Online
Im Anschluss können Sie die Gespräche bei einem kleinen Snack/Imbiss vertiefen.
Die Veranstaltung wird Hybrid (Präsenz-Konferenz und online) durchgeführt.
Konferenzsprachen sind deutsch und französisch. Es wird simultan gedolmetscht.
Nach Ihrer Anmeldung unter werden wir Ihnen die Zugangsdaten für die Online-Plattform zusenden.
Die Veranstaltung wird von der Deutsch-Maghrebinischen Gesellschaft e.V. (DMaG) in Kooperation mit dem Gustav-Stresemann-Institut e.V. (GSI) in Bonn organisiert und gefördert durch die Bundeszentrale für Politische Bildung und das Friedens- und Konfliktforschungsinstitut BICC in Bonn.
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